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Gemeiner Stör

(lat. Acipenser sturio, Linneaus 1758)

Schutzstatus: 0 ausgestorben (Deutschland), 0 ausgestorben (Niedersachsen)

Beschreibung: siehe Beschreibung in der Übersicht. Größe bis etwa 3m bei einem Gewicht von 300 kg. Alter ca. 60 Jahre.
 

Vorkommen historisch: Vom Schwarzen Meer, über das Mittelmeer nach Frankreich über die deutschen Flüsse  Rhein, Elbe, Eider, Stör bis nach England und in der Ostsee und Island sowie Norwegen verbreitet.

Vorkommen aktuell: Der letzte Wildbestand der Tiere befindet sich im französischen Gironde-Becken. In deutschen Flüssen verschwunden. In Gefangenschaft gibt es in Deutschland  20 Tiere im Leibnitz Institut für Binnenfischerei in Potsdam. Ein Tier befindet sich im Aquarium von Helgoland. Einzelfänge kommen mitunter vor (siehe Tabelle).. 


Lebenszyklus: Als anadromer Wanderfisch zieht der erwachsene Stör vom Meer in die Mittelläufe größerer  Flüsse, um dort auf kiesigem Untergrund zu laichen. Bei den Stören erreichen die Männchen in der Regel nach  6-10 Jahren und die Weibchen sogar erst nach  8-15 Jahren die Geschlechtsreife. Es werden bis zu 2,3 Millionen Eier abgesetzt.


Besonderes : Die Art ist im Gegensatz zu anderen Störarten in Gefangenschaft kaum an künstliche Nahrung zu gewöhnen. Natürliches Futter (Mückenlarven und zerkleinerte Garnelen) ist in der benötigten Menge schwer zu beschaffen. 

Die oben erwähnten 21 Tiere sind zur Zeit die einzigen A. sturio, die es in Deutschland gibt.


Weiterführende Informationen : siehe Störübersicht und ein Bericht zum Verhalten von jungen Stören in der Gironde in Frankreich ist in englischer Sprache zu finden unter ...

Ein Film zu einem historischen Störfang in der Eider ist zu finden auf der Startseite der Gesellschaft zur Rettungs des Störs